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Besuch der inklusiven Montessori Schule Ansbach

(Ein Bericht von Nicole Neubauer, EK II)

(Fortsetzung...) Nach dem Vortrag konnte ich oben die Schulräume genauer betrachten und erste Eindrücke von den Schülern sammeln. Sie wirkten alle so ruhig. Selbst wenn sie sich selbst beschäftigt haben, wirkten sie ganz so als hätten sie immer etwas zu tun. Es ist schön zu sehen, dass die Schüler nicht in kleine Räume gezwängt werden und sich den ganzen Tag still hinsetzen müssen ohne auf ihre eigene, individuelle Art lernen zu können. Die Kinder wirkten zwar aufgeregt, weil so viel Besuch bei ihnen war, aber sie wussten stets was ihre Arbeit ist und was sie zu tun haben. Überall war geordnetes Material, kleine Stühle, Tische und Teppiche, um auch am Boden lernen zu können. Die Räume waren hell und freundlich, verspielt aber niemals unordentlich. Jedes Kind hatte Hausschuhe und bequeme Kleidung an, die es auch Zuhause tragen würde. Der Umgang der Kinder untereinander war bemerkenswert. Sie haben sich alle gut verstanden und keines der Kinder hat ein anderes Kind geschubst oder schlecht behandelt. Allein die Art, wie miteinander umgegangen wird, begeistert mich. Ich denke nicht nur, dass das für die Schüler etwas Schönes ist, ich glaube auch, dass das Unterrichten an der Montessori Schule für die Pädagogen auch sehr schön ist. Sie können den Kindern individuell helfen sich frei zu entfalten und zu lernen, so schnell wie sie es eben möchten und brauchen.
Ein Wechsel der Unterrichtsmethoden ist in der Montessori Schule scheinbar super umsetzbar und wird ab dem Schulbeginn mit den Kindern geübt. Ob die Schüler nun alleine, in Partner-, Gruppen- oder Stationenarbeit lernen, es entsteht kein Chaos, da die Schüler immer wissen, was sie zu tun haben, auch ohne dass ein Pädagoge hinter ihnen steht und sie beobachtet.

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